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Therapie-Antrag

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist eines der anerkannten Therapie-Verfahren, die in Deutschland von den Krankenkassen finanziert werden. Nach zwei oder drei Vorgesprächen können Patient und Therapeut über ihre Zusammenarbeit entscheiden und eine Psychotherapie (25 Therapiestunden á 50 Min.) beantragen.

Voraussetzung ist eine sogenannte krankheitswertige Störung. Hierzu gehören u.a. Angststörungen, depressive Störungen, Symptome im Zusammenhang mit traumatischen Erfahrungen, Essstörungen, psychosomatische Störungen und sogenannte Persönlichkeitsstörungen.

Die Psychotherapie findet normalerweise einmal wöchentlich zu einem festen vereinbarten Termin statt. Über die ersten 25 Stunden hinaus ist eine Verlängerung auf bis zu 80 Stunden möglich. Hierzu reicht der Therapeut – neben dem formalen Antrag des Patienten – zur Weiterleitung an einen Gutachter einen anonymisierten Bericht ein, in dem die Symptome, wichtige Lebensereignisse, das Problemverständnis und der Behandlungsplan beschrieben werden.

Über die Beihilfe Versicherte haben Gelegenheit in fünf Vorgesprächen über eine Therapieaufnahme zu entscheiden, für die dann eine Bewilligung abzuwarten ist. Diese erfolgt normaler Weise für 50 Stunden aufgrund eines Berichtes des Therapeuten durch einen Gutachter. Privatpatienten haben unterschiedliche Vertragsbedingungen für ambulante Psychotherapie, die bei der Versicherungsgesellschaft erfragt werden können. Sie sind im Versicherungsvertrag festgehalten. Eine Antragstellung ist teilweise nicht erforderlich. Häufig sind 30 Stunden pro Jahr erstattungsfähig. Für privat oder über die Beihilfe Versicherte ist auch die Behandlung von Kindern und Jugendlichen möglich!

Gerne komme ich Wünschen nach Beratung in unterschiedlichen Lebenslagen nach. Hierzu zählt auch die therapeutische Arbeit mit Focusing, berufliche Beratung und Supervision. Für eine Einzelsitzung von 50 Min. berechne ich den Kassensatz.

 

© 2016  –  Dipl.-Psych. Gerrit Harnischmacher  –  Praxis: Ostwall 23, 44135 Dortmund